typisch friesisch
Friesland – eine raue und zugleich faszinierende Landschaft, die sich entlang der deutschen und niederländischen Nordseeküste erstreckt. Das Leben am und mit dem Meer, an der Küste, auf den friesischen Inseln und am Wattenmeer hat viele Dinge hervor gebracht, die als typisch friesisch angesehen werden.
Friesische Produkte
Das oft raue Wetter, mit Regen und Sturm, Wasser von oben und unten, macht schon seit langer Zeit eine passende Schutzkleidung erforderlich. Also kein angenehmes Wetter um sich auf Gartenmöbel rumzulümmeln. Einer der bekanntesten Exporte ist der Ostfriesennerz oder auch einfach nur Friesennerz – eine Jacke, die vor Regen und Wind schützt. Segler wissen dies nach wie vor ebenso zu schätzen wie Fischer, die den Friesennerz als Berufskleidung tragen. Daraus leitet sich auch die ursprüngliche Bezeichnung „Öljacke“ oder „Ölzeug“ ab, auch wenn der Friesennerz nicht mehr mit Öl imprägniert wurde, sondern aus Kautschuk und Kunststoffmaterialien besteht. Vor allem in den 70er und frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte der Ostfriesen-Nerz auch in anderen Teilen Deutschlands Hochkonjunktur. Die klassischen Farben sind gelb für die Oberfläche und dunkelblau für das Futter und diverse Absetzungen.
Auch mit Hilfe einiger hochprozentiger Produkte trotzt der Friese dem friesischen Wetter. Mehrere Spirituosenhersteller – ob Magenbitter, Branntwein oder Kräuterlikör – sind oder waren ursprünglich hier ansässig. Dazu gehören bekannte Marken ebenso wie kleine Hersteller, die Produkte für Kenner und Genießer anbieten.